Antonsplatz

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Postgebäude am Antonsplatz, die seitlichen Kaufhallen entwarf Gottlob Friedrich Thormeyer.

Der Antonsplatz zwischen Postplatz und Wallstraße an der Marienstraße fungiert heute nur noch als Parkplatz für die Altmarktgalerie. Er wurde mit der Entfestigung und Demolierung der Stadtmauer in den Jahren 1809/10 angelegt und hieß bis 1828 Demolitionsplatz. Seinen jetzigen Namen erhielt er zu Ehren des damals regierenden König Antons (* 27. Dezember 1755 in Dresden; † 6. Juni 1836 in Pillnitz)[1].

Seit dem 1. April 1876 wurde im Gebäude der ehem. Königlich-Technischen Bildungsanstalt (Nr. 1) Unterricht an der ein halbes Jahr zuvor errichteten „Königlichen Kunstgewerbeschule“ gegeben, weiterhin befand sich gegenüber das Kaiserliche Postamt, von dem Gebäudeteile noch heute vorhanden sind, und eine große Markthalle.

Die Markthalle Antonsplatz wurde unter Leitung des Stadtbaurates Edmund Bräter nach Entwürfen von Stadtbaurat Wilhelm Rettig in den Jahren 1891 bis 1893 errichtet und am 15. Juli 1893 feierlich eröffnet[2]. Bei den Luftangriffen vom 13. Februar wurde die Halle beschädigt und im Rahmen des Wiederaufbauprogramms im Jahr 1951 abgerissen.

[Bearbeiten] Adressen (Auswahl)

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905. Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 6
  2. Die Markthallen der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden, Verlag C.C.Meinhold, April 1903

[Bearbeiten] Weblinks

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